HaLT-Projekt

„HaLT-Hart am LimiT“

Jugendliche und Alkohol:

„Jugendliche und Alkohol“ ist immer ein Thema, dass zu Diskussionen und zum Nachdenken anregt. Gerade die aktuelle Studie der DAK und der Leuphana Universität Lüneburg zeigt Erschreckendes: jeder zweite 15-Jährige in Deutschland trinkt sich regelmäßig in den Rausch, jeder zehnte 12-Jährige gab an, wöchentlich Alkohol zu trinken.

„HaLT-Hart am LimiT“

Angepasst an die Gegebenheiten und die Situation vor Ort, wird das bundesweit sehr erfolgreiche Präventionsprojekt gegen Alkoholmissbrauch „HaLT-Hart am LimiT“, nun auch im Landkreis Kulmbach umgesetzt.

Das Projekt HaLT besteht aus zwei großen Bausteinen, die im Landkreis Kulmbach in Kooperation der beteiligten Stellen innerhalb des Landratsamtes (Landkreis-Jugendarbeit, Kreisjugendamt, Gesundheitsamt) und den Polizeidiensstellen Kulmbach und Stadtsteinach, durchgeführt werden.

Der REAKTIVE Teil beinhaltet Besuche im Klinikum Kulmbach, den Risikocheck und die Teilnahme an einer erlebnispädagogischen Maßnahme.

Der PROAKTIVE Teil umfasst alle Aktivitäten im Zusammenwirken mit den Vereinen und Gemeinden. Das Ziel des proaktiven Teil ist es, den Jugendschutz noch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und durch geeignete Maßnahmen, diesen bei der Veranstaltungen entsprechend umzusetzen.

Es geht nicht darum, Alkohol grundsätzlich zu verbieten, sondern Alkoholmissbrauch (u.a. Komasaufen) zu unterbinden.

HaLT in Kulmbach will also das Feiern nicht verbieten, sondern Festveranstaltern, Gemeinden, Vereine/ Verbände und Organisationen helfen und unterstützen, dass es einfacher wird den Jugendschutz bei Festen, Feiern, Kerwas und sonstigen Veranstaltungen einzuhalten.
Uns ist es ein Anliegen, dass diese Events möglichst problemlos zu organisieren sind und für alle Beteiligte reibungslos ablaufen und zu einem schönen Erlebnis werden.

Um die steigenden Fallzahlen von Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen und die zunehmenden Ausschreitungen von angetrunkenen Jugendlichen im öffentlichen Raum machen deutlich, dass hier unsere bisherigen Bemühungen noch weiter ausgebaut und intensiviert werden müssen.

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