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Jugendarbeit – Aktuelle Corona-Hinweise

Ob Angebote der Jugendarbeit im Landkreis Kulmbach durchgeführt werden können, ist (wie in vielen Bereichen) von einem entsprechenden Inzidenzwert im Landkreis Kulmbach abhängig. Wann dieser Wert stabil ist und welche Angebote unter welchen Bedingungen dann möglich sind, legt der Landkreis Kulmbach jeweils in einer entsprechenden Allgemeinverfügung bzw. förmliche Bekanntmachung fest.

Zurzeit liegt der Inzidenz-Wert im Landkreis Kulmbach unter 100. Damit treten ab 14.05.2021 die Maßnahmen der Bundesnotbremse – gleichsam automatisch – außer Kraft. Konkret sind in Bezug auf die Jugendarbeit (im Sinn von außerschulischer Bildung) an die Unterschreitung dieses Schwellenwerts folgende Rechtsfolgen in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geknüpft:

Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5m gewahrt ist. Soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz besteht FFP2-Maskenpflicht.

Instrumental- und Gesangsunterricht darf als Einzelunterricht in Präsenzform erteilt werden. Dabei ist ein Mindestabstand von 2m einzuhalten. Soweit und solange das aktive Musizieren ein Masketragen zulässt, gilt für das Lehrpersonal eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht.

Sport

Kontaktfreier Sport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten ist erlaubt. Zusätzlich ist es erlaubt, dass unter freiem Himmel 20 Kinder unter 14 Jahren zusammen Sport machen.

Allgemeine Informationen, was bei einer Inzidenz von über 100 und unter 100 im Bereich Jugendarbeit beachtet werden muss, hat der Bayerische Jugendring unter „aktuelle Corona-Hinweise“ übersichtlich zusammengefasst vor allem auch was nicht unter „Außerschulische Jugendbildung“ fällt und daher nicht erlaubt ist.

Unabhängig davon muss, wie es seit Beginn der Corona-Pandemie seit 2020 bereits schon fast Normalität geworden ist, vom Träger ein Schutz- und Hygienekonzept für Angebote der Jugendarbeit erstellt werden, sofern diese wieder angeboten werden dürfen. Haben Sie bereits ein Konzept von 2020 müssen Sie dieses im Normalfall nicht komplett neu erstellen, sondern allein den aktuellen Bestimmungen anpassen.